Wirtschaftsrecht an der WU. Aufgewachsen im Familienbetrieb.
Seit 2024 arbeite ich in einem Familienbetrieb, direkt neben der Geschäftsführung. Ich sehe dort täglich, was in Vorlesungen als Fallbeispiel auftaucht: gewachsene Strukturen, kurze Wege, Entscheidungen, die am Küchentisch genauso besprochen werden wie im Büro. Und die Frage, wie ein solcher Betrieb die nächste Generation übersteht.
Ein Jahr Statistik, seither Wirtschaftsrecht. Ich zerlege komplexe Sachverhalte so lange, bis die Struktur darunter sichtbar wird. Juristisches Denken heißt für mich vor allem, Ordnung in etwas zu bringen, das auf den ersten Blick keine hat.
Denken allein reicht mir nicht. Ich bringe Dinge zu Ende, auch wenn das Pensum groß und die Lage unübersichtlich ist. Neben dem Studium arbeite ich operativ, weil sich erst in der Praxis zeigt, ob eine Theorie hält.
Was beides verbindet: der Wille, Verantwortung zu übernehmen, bevor sie mir jemand gibt.
Wer entscheidet, trägt die Folgen mit. Ich übernehme Aufgaben ganz oder gar nicht.
01Zu Menschen, zu Aufgaben, zu Zusagen. In einem Familienbetrieb lernt man früh, dass Vertrauen die eigentliche Währung ist.
02Zugesagt ist geliefert. Ausdauersport hat mir beigebracht, dass Ergebnisse aus Wiederholung entstehen, nicht aus Eingebung.
03Der kürzeste Weg zum Ergebnis ist selten der offensichtliche. Ich prüfe zuerst, ob eine Aufgabe überhaupt so gestellt gehört.
04Zwei Stationen, beide neben dem Studium. Klicken Sie eine an, um Details und das jeweilige Learning zu sehen.
Unterstützung der Geschäftsleitung im Tagesgeschäft und Erstellung der Marketingmaterialien. Ich arbeite an der Schnittstelle zwischen Führung, Kunden und Außendarstellung, in einem Betrieb, in dem es keine Abteilung gibt, an die man etwas abgeben kann.
In einem Familienbetrieb steckt das Wissen in den Köpfen, nicht in Handbüchern. Ich habe mir angewöhnt, zuerst zu fragen, warum etwas so läuft, bevor ich vorschlage, es anders zu machen.
Mitarbeit am operativen Aufbau, von der Logistik bis zum Marketing. Ich begleite Projekte administrativ und sehe dabei, wie ein junges Unternehmen von improvisierten Abläufen zu wiederholbaren Prozessen kommt.
Im Aufbau fehlt selten die Idee, sondern die Zuständigkeit. Sobald festgehalten war, wer was übernimmt, liefen die Projekte spürbar ruhiger.
Ich suche eine Lehrveranstaltung, die mir das Werkzeug gibt, komplexe Organisationen zukunftssicher und krisenfest aufzustellen. Ich will lernen, wie man Strukturen schafft, die Wachstum ermöglichen, statt es auszubremsen.
Das ist keine abstrakte Neugier. Ich sehe im eigenen Familienbetrieb, wo die Fragen liegen, für die mir das Handwerkszeug noch fehlt.
Reale, komplexe Fragestellungen statt Standardtheorie.
Raum für lösungsorientiertes Denken.
Interdisziplinären Austausch.
Ein Motivationsschreiben kann behaupten, wie jemand arbeitet. Diese Seite zeigt es.
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